Der Euro verzögert, die Lage in Spanien beunruhigt
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Der Euro hat sich zufolge der neuen Hoffnungen auf dem Markt aus der Verluste der letzen Tage erholt. Die Banken werden sich nicht stark verschulden müssen, wie man zunächst gedacht hatte.
Der Euro hat den Tiefstand gegenüber dem Schweizer Franken erreicht, nachdem Moody’s das souveräne Rating Spaniens auf Überprüfung gelegen hat und dadurch Beunruhigungen um die Lage einiger Länder der Eurozone erweckt hat, weil die globale Wirtschaft der Eurozone verzögern könnte. In China sind hingegen die Zeichen der Probleme des Aufschwungs schwächer als gedacht.
Wieder zur Situation Europas: Hier haben die Perspektiven einer Herabstufung der Bewertung Spaniens die Investoren dazu gezwungen, ihre Positionen zu überdenken, vielleicht indem sie zu Handelswaren umsteigen. Nach den Experten wird die sich abschwächende Weltwirtschaft auch in der zweiten Hälfte 2010 auf den Euro drücken und das könnte die Auseinandersetzung zur Steuerbilanz für die europäischen Länder erschweren. Im Bezug auf Spanien hat Moody’s bekannt gegeben, dass das Rating Spaniens wegen der geringen Wachstumserwartungen und der steigenden Schwierigkeiten auf dem steuerlichen Gebiet herabgestuft werden könnte.
Der Euro wurde während der Session von gestern aufgewertet, nachdem es bekannt gegeben wurde, dass die Banken der Eurozone weniger als geplant von der EZB ausleihen würden. Trotzdem bleiben die Experten pessimistisch gegenüber den Perspektiven des Euros, da die Kosten, um sich von dem spanischen Default zu versichern, von 10 Punkten im Vergleich zum Tag davor gestiegen sind.
Die, die auf den Devisenmarkt investieren wollen, sollen die Schwankungen unserer Währung in den nächsten Tagen im Auge behalten.
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