Forex rund um die Uhr
Geschrieben durch: admin - Keine Komm
Letztes Update: 19 February 2009
Während am Devisenmarkt der Handel üblicherweise ausschließlich werktags rund um die Uhr stattfindet, hat sich durch Forex Online inzwischen eingebürgert, dass auch während des Wochenendes Währungen gehandelt werden können. Wesentlich ist dabei die dezentrale und weitgehend gesetzlich unregulierte Natur der Forex-Geschäfte. So können zwei Banken, die sich auf einen bestimmten Preis für ein Währungspaar einigen, einen gültigen Kurs abseits zentraler Strukturen festlegen.
Im Forex-Markt handeln Banken wie Spekulanten gewöhnlich mit Margin-Einsätzen- üblicherweise in der Größenordnung von 0,5 bis 2 Prozent des Handelswertes. So sind etwa, um im Forex-Markt eine Million US-Dollar zu bewegen, bei 1 Prozent Margin lediglich 10 000 US-Dollar Sicherheitsleistung notwendig. Dadurch entsteht eine Hebelwirkung, so dass sich trotz der relativ geringen Schwankungen der Wechselkurse in kurzer Zeit extreme Gewinne oder Verluste ergeben können. Am häufigsten gehandelt werden die Währungen der großen Wirtschaftsräume wie beispielsweise US-Dollar, Euro, Yen sowie Währungen aus Ländern mit starken Finanzplätzen zum Beispiel Britisches Pfund und Schweizer Franken. Beim Forexhandel spekuliert ein Anleger auf Wechselkurs zwischen zwei Währungen. Im Rahmen des Devisenhandels kaufen und verkaufen Anleger Währungen mit dem Ziel, auf Grund von Kursänderungen Gewinne zu realisieren. War es vormals nur den Banken vorbehalten, können nun auch private Anleger von den Kursschwankungen am internationalen Währungsmarkt profitieren. Da man nur die Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegen und nicht den kompletten Wert der Devisen zahlen muss, ist nur ein Bruchteil des Wertes als Einsatz nötig, um eine Forex-Position zu eröffnen. Will man 20 000 Euro mit einer Margin von zwei Prozent handeln, benötigt man lediglich 400 Euro Kapitaleinsatz.

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