Niedrige Pips & Spreads = Höhere Gewinne
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Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kauf- und dem Verkaufspreis eines Währungspaares. Je höher und größer der Spread ist, desto höher ist der Preis, den man im Falle einer neuen Transaktion für ihn zahlen muss. Der Spread belastet das Konto eines Traders. Wenn zum Beispiel das Wechselverhältnis zwischen EUR und USD sich auf 1,2222/4 beläuft, dann entspricht der Spread gleich 2 Pips, da die Differenz zwischen 1,2224 und 1,2222 gleich 2 ist. Hingegen liegt der Spread zwischen 1,22225/4 bei 1,5 Punkten, folglich 1,5 Pips.
Auch wenn die Differenz nicht groß erscheint, kann ein Spread mit 5 oder 4 Pips letztendlich viel kosten, da dieser minimale Unterschied von einem Pip mit allen realisierten Geschäften multipliziert werden muss. Die Differenz kann geradezu bis zu 25 % der kompletten Geschäftskosten ausmachen. Der Spread kann somit unsere Geschäftsstrategie schwerwiegend beeinflussen.
Sicherlich muss man bei der Wahl eines Brokers darauf achten, wieviel Spread er verlangt. Das kann je nach den Währungen, mit denen man handelt und nach der Kontoart, die man eröffnet variieren. Die meisten Broker bieten verschiedene Spreads für verschiedene Währungen an. Für die gängigsten Währungspaare, wie z.B. der Cross EUR/USD oder GBP/USD, wird man nur niedrigere Spreads erhalten, hingegen werden die Währungspaare mit niedriger Nachfrage mit höheren Spreads gehandelt.
Die Spreads unterscheiden sich auch je nach den Kontoarten. Ein Minikonto kann in der Regel höhere Spreads haben. Es ist wichtig sich zu merken, dass die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreisen nicht immer garantiert ist. Folglich wird in einem flüchtigen Markt, wenn der Spread ansteigt, die Belastung durch höhere Kosten ebenfalls zunehmen.
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